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Sightseeing mit Flair: Fiaker – Kutschenfahrt durch Wien

Eine Kutschenfahrt durch die Stadt

Sightseeing in der Kutsche: Die Fiaker – zweispännige Kutschen – gelten in Wien als Attraktion nicht nur für Touristen. Die so braven wie schönen Pferde ziehen ihr Gefährt in zahlreichen inneren Bezirken von Wien – zum Beispiel über den Wiener Ring, durch Schönbrunn oder quer durch den Grünen Prater. Auf Wunsch erfahren Passagiere vom Kutscher auch gleich „live“ Informationen zu den Gebäuden, Denkmälern und weiteren Highlights auf der Route.

Unterwegs mit dem Fiaker in Wien, Foto: domeckopol/Pixabay
Unterwegs mit der Kutsche durch Wien, Foto: domeckopol/Pixabay

Die Geschichte der Wiener Fiaker

Der Begriff „Fiaker“ kam ursprünglich aus dem Französischen. Dieser bezieht sich auf den Lohnkutschen-Standplatz in der Pariser Rue de Saint Fiacre. Die in Wien unter Janschky-Wagen bekannten Kutschen wurden 1720 umbenannt.

Die Erfolgsgeschichte der Wiener Fiaker begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Die Kutschen waren vor allem beim Adel beliebt. Damals waren in Wien mehr als 1.000 Kutschen unterwegs. Die Kutscher selbst waren stadtbekannt, fuhren deren Gäste von einem Ort zum Anderen und traten zur Unterhaltung der Gäste während der Fahrt auch als Sänger auf.

Video über die Kutschenfahrten in Wien

Seitdem ist der Fiaker als städtisches Kultur-Gut nicht mehr wegzudenken. Bei den heutigen Fiaker-Unternehmen Wiens sind zahlreiche Fahrten im Voraus oder spontan zu buchen: von romantisch bis besonders wissenswert, von der kleinen bis zur großen Runde.

Standplätze sind unter anderem am Stephansplatz oder in Schönbrunn – oder seit einigen Jahren auch am Zentral-Friedhof zu finden.

Geheimnisse der Kutscher und Fiaker