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Die Volksoper – das zweitgrößte Opernhaus in Wien

4 Genres unter einem Dach: Oper & Operette, Musical & Ballett

Als zweitgrößtes Opernhaus von Wien bietet die Volksoper ein breitgefächertes Programm – von Opern und Operetten bis hin zu Musicals und Ballett-Vorführungen. Zu ihrem Ensemble zählen über 150 Sänger und 100 Tänzer sowie 95 Orchester-Musiker. Mittlerweile gilt sie außerdem als weltweit führendes Operetten-Haus.

Ansicht des Gebäudes der Volksoper von außen
Volksoper Wien © Dimo Dimov/Volksoper Wien

Für seine BesucherInnen fasst das bekannte Repertoire-Theater ganze 1.337 Plätze. Die 480m² große Bühne ist in ihrer Breite mehr als 17 Meter nutzbar.

Das Repertoire der Volksoper

Immer von September bis Juni hat die historische Spielstätte Saison. In dieser Zeit werden über 30 verschiedene Produktionen gezeigt – im Rahmen von etwa 300 Aufführungen.

Dank des Direktors, Burg-Schauspieler Robert Meyer, wird seit 2007 besonders viel Augenmerk auf die Operette gelegt. Außerdem kommen Opern vom 18. bis zum 21. Jahrhundert verstärkt zur Geltung. Somit stehen berühmte Mozart-Opern ebenso am Programm wie Musical-Klassiker à la „My Fair Lady“, märchenhaftes Ballett und lebenslustige Operetten. Darüber hinaus wurde mit „Volksoper Spezial“ quasi eine 5. Sparte ins Leben gerufen: Diese beinhaltet Kabarett, Parodie und Soireen.

Die Fledermaus, Elisabeth Flechl (Rosalinde), Alexander Pinderak (Alfred)
Die Fledermaus © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Auch und gerade jungen BesucherInnen soll der Zugang zur Welt des musikalischen Theaters geebnet werden. Darum ist ein ausführliches Programm mit kinderfreundlichen Vorstellungen, Workshops, Führungen und Schul-Projekten fixer Teil der Kultur-Vermittlung.

Geschichte

Die heutige Spielstätte wurde bereits im Jahr 1898 eröffnet – unter dem Namen „Kaiser-Jubiläums-Stadttheater“ und zu Beginn als reine Sprechbühne. Einige Jahre später wurde das Programm durch Opern und Sing-Spiele ergänzt. Im Jahr 1904 schließlich wurde das Stadttheater Wien auf seinen heutigen Namen umgetauft. Weltbekannte Opern feierten hier ihre Wiener Erst-Aufführungen – z.B. 1910 „Salome“ von Richard Strauss. Große SängerInnen wie Maria Jeritza waren noch vor ihrem Durchbruch auf der Bühne der Volksoper zu sehen.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Haus zum Ausweich-Quartier für die Wiener Staatsoper, die im Krieg zerstört worden war. Erst als diese 1955 wiedereröffnet werden konnte, lebte das Haus erneut als eigenständiges Musik-Theater auf.

Szene aus dem Stück Don Giovanni
Don Giovanni © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Großartig ist der Blick von der Bühne in den prächtigen Zuschauerraum.

Volksoper Wien Schlussaplaus My Fair Lady: Blick von der Bühne in den Zuschauerraum
Blick von der Bühne in den Zuschauerraum © Dimo Dimov/Volksoper Wien

Anreise und Lage des zweitgrößten Opernhauses

Adresse:
Öffentliche Erreichbarkeit: U-Bahnlinie U6, Straßenbahnen 40, 41, 42, Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“
Barrierefreiheit: Barrierefreier Zugang mit Klingel und Rampe für RollstuhlfahrerInnen.
Karte:

Weitere Details zum Spielplan und dem Kartenverkauf