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„Bim“, Straßenbahn auf Wienerisch

auf 29 Linien kreuz und quer durch Wien

Was im 19. Jahrhundert unter dem Begriff „Tramway“ gehandelt wurde, ist heute in Wien umgangssprachlich als „Bim“ bzw. als Straßenbahn bekannt. Es handelt sich um ein elektrisch betriebenes und schienengebundenes öffentliches Personennahverkehrsmittel.

Das Verkehrsmittel wird in Österreich als Straßenbahn bezeichnet, im deutschsprachigen Raum auch als Trambahn / Tramlinie bzw. wird auch die kurze Form „Tram“ verwendet.

Straßenbahn fährt vor dem Parlament
Straßenbahn vor Parlament – CC0 tpsdave/Pixabay

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts startete diese Form des öffentlichen Personen-Transports erst noch von Pferden gezogen. Bald wurden die Pferde durch Dampf-Antrieb ersetzt. Ende des 19. Jahrhunderts schließlich erfolgte die Elektrifizierung.

Heute sind die rot-weißen Garnituren der Straßenbahnen nicht mehr von Wiens Stadt-Bild wegzudenken. Viele Linien werden von ULFs befahren – die modernen Niederflur-Wagen (ultra low floor) sind grau und rot. Sie sind besonders komfortabel beim Ein- und Ausstieg. Betrieben wird die Straßenbahn von den Wiener Linien. Bei dem großflächig ausgebauten Netz von 29 Linien kann die Stadt kreuz und quer erfahren und entdeckt werden.

Zahlen und Fakten zur Wiener Straßenbahn:

  • 256 Gelenkwagen (= klassische Straßenbahn-Garnituren)
  • 269 ULF-Gelenkwagen
  • knapp 1.100 Straßenbahn-Haltestellen
  • Specials: Tramway-Vermietung, Vienna Ring Tram

Übrigens: Die Bezeichnung „Bim“ hat ihren Ursprung in dem bimmelnden Warn-Glocken-Geräusch, mit dem sich die Straßenbahnen bei ihrer Abfahrt und Ankunft bemerkbar machen bzw. das sie in Fahrt anstatt einer Hupe benutzen.