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Raimund Theater – Wiens erste Musicalbühne

entwickelte sich von der Sprechbühne zum Musiktheater

Wo heute spektakuläre Musicalproduktionen mit aufwendigen Choreographien, beeindruckenden Kulissen und gepriesenen Stars auf die Bühne gebracht werden, entdeckten einst etablierte Wiener Schauspieler, wie Paula Wessely und Attila Hörbiger, die Theaterbühne. Vom Sprechtheater bis zum Musical hat das Raimund Theater einen beeindruckenden Werdegang zu präsentieren.

Zuschauerbereich des Raimundtheaters
Raimundtheater Wien – CC BY-SA 3.0 VBW / Paul Ott / Wikimedia

Vaterländische Volksstücke, Singspiele und Operette. Der Wiener Volkstheater-Verein wurde im Jahr 1890 gegründet, um ein Theater nur für das Volk zu erbauen. In der Wiener Vorstadt errichtete man am 28. November 1893 das Raimund Theater.

Benannt wurde es nach Ferdinand Raimund, dessen selten gespieltes Zauberspiel Die gefesselte Phantasie zur Eröffnung des Hauses inszeniert wurde. Ziel des Vereins war es, das Raimund Theater als Gegenstück zum Wiener Burgtheater zu etablieren und zu einer Sprechbühne des klassischen Volksstücks zu machen. Ab 1908 belebte auch die Operette die Bühne des Theaters. Der Erfolg der einzelnen Stücke war teilweise so groß, dass manche Aufführungen oft monatelang en-suite gespielt werden konnten.

Raimund Theater, das Musicalhaus

In den 1970ern spielte man auch vereinzelt Musicals, wie Kurt Weills Lady in the Dark. Seit der Generalsanierung ist das Raimund Theater Spielstätte großer Musicalproduktionen: Les Misérable, Die Schöne und das Biest, Tanz der Vampire oder das Hippie Musical Hair feierten große Erfolge im Theater in der Wallgasse.
Trailer Elisabeth Musical im Raimund Theater:

Anreise und Lage des Raimundtheaters

Adresse: Wallgasse 18-20, 1060 Wien
Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahnlinie U6, Haltestelle Gumpendorfer Straße oder Straßenbahn/Trambahn Linie 6 bzw. 18 Haltestelle Mariahilfer Gürtel
Karte:

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