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Napoleon-Rundwanderweg durch die Lobau

ein Spaziergang auf den Spuren Napoleons

Auch im Raum Wien hat Napoleon I. (1769 bis 1821) seine Spuren hinterlassen. In der Zeit von 1805 bis 1809 war Wien von den Franzosen besetzt und Napoleon hatte sich mit seinem Gefolge im Schloss Schönbrunn niedergelassen. Im Mai 1809 wurde Napoleons Triumphmarsch durch Erzherzog Karl unterbrochen. Die Schlacht bei Aspern und Essling (nahe der Stadt Wien) kostete Napoleon den Ruf der Unbesiegbarkeit. 50 Jahre später wurden in der Lobau an vielen markanten Orten obeliskförmige Gedenksteine aufgestellt.

Ein Pärchen mit Wanderausrüstung schreitet über einen Holzbrücke
Josefsteg in der Lobau © photo 5000 / Fotolia.com

Ein Spaziergang auf Napoleons Spuren bringt somit einige Erinnerungen an die österreichische Geschichte. Die Rundwanderung geht vorbei an „Übergang der Franzosen“, „Pulverturm“ und „Napoleonstein“ usw. …Erinnerungen an das Franzosenjahr 1809.

Wegbeschreibung: Napoleonweg

Als Ausgangspunkt (weitere Möglichkeiten siehe unten) für den Rundweg kann das Nationalparkhaus empfohlen werden. Hier gibt es auch Infomaterial zur Orientierung.

Von dort kommend marschiert man über den Josefsteg (Schilfbrücke Lobau). Danach rechts halten und in Richtung Süden zum früheren Hauptquartier Napoleons (Gedenkstein) zur Napoleonstraße. Vorbei an allen Napoleon-Obelisken, auch am „Löwen von Aspern“, einer Steinskulptur von Anton Fernkorn, vorbei, zum Friedhof und zum Pulverfass der Franzosen.

Weglänge: rund 11 Kilometer, Gehzeit: 3,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad: eine einfache Tour, auch gut markiert. Die Hauptwege sind für Rollstühle geeignet.
Zur Orientierung: Ein Folder „Wandern im Nationalpark Donau-Auen“ liegt im Nationalparkhaus auf.

Start- bzw. Ausgangspunkte:

Nationalparkhaus Wien-Lobau
Adresse: Dechantweg 8 (Parkplatz vorhanden)
Öffentliche Erreichbarkeit: Bus 92B ab U-Bahnlinie U2, Haltestelle Donaustadtbrücke – Raffineriestraße / Biberhaufenweg oder Bus 93A ab U-Bahnlinie U1 Haltestelle Kagran – Neufahrtbrücke.
Alternativen: Wer einen ganzen Tag zur Verfügung hat, kann auch gleich direkt ab U-Bahn-Haltestelle Donaustadtbrücke marschieren, vorbei am Kraftwerk Donaustadt.
Karte:

Alternativer Eingang 1) Großenzersdorf, Eingang Stadler Furt, oder Egerer Brückl
Anfahrt mit PKW oder Buslinie 26A

Alternativer Eingang 2) Eingang Lobaubrücke
Karte mit Position des Ausgangspunktes, Parkplatz Saltenstraße
Tipp: gleich in der Nähe dieses Eingangs befindet sich das neueröffnete Lokal „Mühlwasser-Platz’l“