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Aussichtswarten im Wienerwald

Im Stadtgebiet gibt es bereits einige Aussichtstürme auf den Wiener Bergen zu erwandern, aber auch in der Umgebung von Wien befinden sich einige Warten, vor allem die Aussichtswarten im Wienerwald sind beliebte Ziele für Sonntagsausflüge.

Buchbergwarte © Zr

Aussichtswarten Wienerwald – Ausflugstipp

 

Tempelbergwarte

Die Tempelbergwarte ist ein Aussichtsturm auf dem 403 Meter hohen Tempelberg, welcher sich in der Marktgemeinde St. Andrä-Wördern in Niederösterreich befindet. Über 47 Stufen im inneren Bereich und 13 Stufen einer Eisentreppe erreicht man die Aussichtsplattform.

Tipp für eine Familienwanderung:

Ab Greifenstein führt ein für eine Familienwanderung passender Weg hinauf auf die Tempelbergwarte und weiter zum Hadersfelder Obelisken, abwärts geht es durch einen Buchenwald in Hadersfeld und Richtung Kritzendorf durch Weinberge. Weitere Details zur Familientour.

Karte Tempelbergwarte:

 

Leopold Figl Warte

Im Wienerwald, auf 494 Metern Seehöhe, befindet sich auf dem Tulbinger Kogel die Leopold Figl Warte. Der Aussichtsturm ist in etwa 10 Minuten Gehzeit vom Berghotel Tulbingerkogel zu erreichen. Von den Alpen bzw. Alpenvorland bis zur Donau reicht die Aussicht.

Karte:

 

Troppberg Warte

Zwischen dem Irenental und Gablitz bzw. in der Nähe des Wienerwaldsees befindet sich die Troppberg Aussichtswarte. Bereits 1870 wurde eine Warte aus Stein errichtet, welche sich auch heute noch auf dem Troppberg befindet. Im Jahr 1991 wurde eine neue Aussichtswarte, ein Stahlbau, errichtet. Der Neubau beinhaltet gleichzeitig eine Sendeanlage oberhalb der Besucherplattform, daher misst der Gesamtbau 50 Meter, die Plattform für Besucher ist auf 24 Metern Höhe.

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Karte:

 

Aussichtswarte Rudolfswarte – Naturpark Purkersdorf

Die Rudolfswarte befindet sich auf der Rudolfshöhe im Naturpark Purkersdorf.

Wandertipp: von Naturpark Purkersdorf zur Aussichtswarte Rudolfshöhe in 2,5 Stunden bzw. 6 km Gehweg, mehr dazu bei Bergfex
Karte:

Josefswarte bei Perchtoldsdorf

Im Jahr 1881 errichtete der Verschönerungsverein Perchtoldsdorf auf dem Gipfel des 575 Meter hohen Hinteren Föhrenberges einen ersten Aussichtsturm aus Holz. Benannt wurde der Turm nach dem bekannten Anatomen Josef Hyrtl. Einige Jahre später wurde eine Konstruktion aus Eisen errichtet.

Heute ist der Aussichtsturm „Josefswarte“ ein beliebter Aussichtspunkt für einen Ausflug naher der Stadt Wien. Aus 11 Metern Höhe blickt man in den Wienerwald und auf die Stadt Wien bzw. bekommt auch eine schöne Fernsicht in die Voralpen bis zum Leithagebirge geboten.Der Turm ist vom Perchtoldsdorfer Ortszentrum leicht erreichbar.

360-Grad-Panoramablick von der Josefswarte:

Wandertipp:
Wandertour von Perchtoldsdorf zur Josefswarte und Kammersteinerhütte. Eine schöne Tour herrlicher Aussicht auf Wien. Diese Tour ist mit 2 Hütten und einem Aussichtsturm auch für Kinder gut geeignet.
Gehzeit: 2 Stunden für 6,4 Kilometer

Karte der Lage des Aussichtsturms:

Buchbergwarte

Der Buchberg ist ein 469 Meter hoher Berg zwischen den Gemeinden Maria Anzbach und Neulengbach. Das Gipfelplateau war in der Jungsteinzeit bis hin zur keltischen Periode sogar besiedelt. Keramikfunde aus dieser Zeit bzw. eine durch Ausgrabungen gefundene Wallanlage bestätigen dies. Die Fundstücke können im Wienerwaldmuseum Eichgraben und im  Urgeschichtemuseum in Asparn besichtigt werden.

Buchbergwarte © Zr

Auf dem Gipfel befindet sich die Buchbergwarte und ein Schutzhaus. Vom Aussichtsturm bekommt man einen herrlichen Blick bis hin zum Schneeberg.

360-Grad Panoramablick:

Adresse der Buchbergarte: Buchbergstraße 12, 3034 Oed
Anfahrt:
mit dem Auto bis zur Warte möglich.
Lage:

Julienturm und Höllensteinhaus

Am Gipfel des Höllensteins in der Gemeinde Kaltenleutgeben befindet sich auf einer Seehöhe von 645 Metern der Julienturm. Der Aussichtsturm ist eine gemauerte Warte und gleich daneben befindet sich das bewirtschaftete Höllensteinhaus. Die Schutzhütte „Höllensteinhaus“ ist ein Naturfreundehaus – von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen geöffnet.

Erreichbarkeit:
von Kaltenleutgeben oder Wassergspreng rund 45 Minuten Gehzeit
von Gießhübl oder Sulz rund 1 Stunde Gehzeit

Lagekarte:

 

Aussichtswarte „Sina Warte“

Am Gipfel des Hohen Lindkogels befindet sich das Schutzhaus „Eisernes Tor“ mit der Aussichtswarte „Sina Warte“. Die Bezeichnung des Turms geht auf Simon Georg Freiherr von Sina zurück, denn er ließ einen 14 Meter hohen Aussichtsturm erbauen und übergab diesen der Stadt Baden.

Noch heute steht hier geschrieben:

„Dem Vergnügen des Publikums, Freiherr von Sina“

 

Lage der Aussichtswarte:

Burgruine Rauheneck – Baden

Stolz wie vor einigen Jahrhunderten ragt die Burgruine Rauheneck über der Stadt Baden als Wahrzeichen hinweg. Erbaut wurde die Burg zu Beginn des 12. Jahrhunderts und befindet sich auf einem Vorberg des Lindkogels. Gegenüberliegend befindet sich die Ruine der Burg Rauhenstein.

Beide Burgen kontrollierten den Zugang zum Helenental bzw. den Verkehrsweg nach Heiligenkreuz, wo sich das Stift Heiligenkreuz befindet, weiters bis zum Triestingtal.

Lage der Burgruine:

 

Burgruine Rauhenstein – Baden

Die Burg Rauhenstein ist bzw. war eine der größten Burganlagen im Umkreis von Wien. Es wird vermutet, dass der Ursprung so wie bei der gegenüberliegenden Burgruine Rauheneck im 12. Jahrhundert liegt.

Beide Burgen waren einst zur Sicherung des Verkehrsweges und der Bewohner des Helenentals zuständig. Heute sind beide noch bleibende Wahrzeichen der Stadt Baden, beliebte Wanderziele und geben nach wie vor einen schönen Ausblick über die Stadt Baden.

Lage der Burgruine

Theresienwarte – Baden

In unmittelbarer Nähe des Kurparks bzw. des heutigen Casinos in Baden entstand 1884 eine malerische Aussichtswarte, die Theresienwarte. Benannt wurde die Warte zu Ehren der Frau Theresia Göschl, welche die Finanzierung übernommen hatte.

Der Ort der Erbauung ist sogar sagenumwoben, denn es handelt sich um den Hühnerberg, dessen Name sich vom Riesen Hun ableitet. Angeblich lebt der Riese in den Tiefen des Berges und bewacht dort einen unterirdischen See – der Riese Hun ist der sagenumwobene Gründer Badens.

Erst vor ein paar Jahren erfolgt der Neubau der Warte und zwar inklusive einer Ummantelung aus Holz. Der Ausblick ist wunderbar, die Nähe der Stadt Baden, der Blick auf die Stadt Wien bis hin zum Leithagebirge und rein in die Wiener Alpen.

Panoramablick von der Theresienwarte:

Erreichbarkeit: vom Kurpark in Baden ist man in etwa einer Stunde bei der Theresienwarte angelangt. Mit dem Auto kommend kann man am Parkplatz am Rudolfshof stehen bleiben und in wenigen Minuten die Warte erreichen.

Lage der Warte:

Jubiläumswarte Berndorf

Der Berndorfer Hausberg „Guglzipf“ bietet mit seiner Jubiläumswarte einen traumhaften Blick über das Triestingtal. Der Aussichtsturm hat eine Höhe von 34 Metern, ist ganzjährig geöffnet.

Erreichbarkeit: ein Wanderweg führt direkt vom Berndorfer Stadtzentrum aus zur Warte. Alternativ führt auch eine Waldstraße zum Aussichtsturm, wo es auch eine Schutzhütte „Guglzipf“ inklusive Verpflegung gibt.

Lage der Jubiläumswarte:

Jubiläumswarte Harzberg – Bad Vöslau

Anlässlich des 50. Regierungsjubiläums des Kaisers wurde im Jahr 1898 von der Gemeinde Bad Vöslau die Jubiläumswarte errichtet. Der 21 Meter hohe Turm befindet sich auf dem Harzberg, wo sich auch ein Ausflugsgasthaus für die Verpflegung der Besucher befindet.

Panoramablick Aussichtswarte:

Lage der Warte:

Neben den Zielen im Wienerwald gibt es auch noch einige Aussichtswarten in der Wachau und wir empfehlen auch die Aussichtstürme in Wien