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U-Bahn Wien: Fünf farbenfrohe Linien

Die schnellste Verbindung durch die Stadt

Dank der städtischen Verkehrsbetriebe – den „Wiener Linien“ – geht es via U-Bahn, Bus oder Straßenbahn bestens ausgebaut, bequem und sicher durch ganz Wien. Da lässt man das Auto gerne stehen.

Insgesamt fünf U-Bahn-Linien verkehren in Wien: Knapp 80 Kilometer – inkl. rund 100 Stationen – misst das Netz der Untergrund-Bahnen. Die erste der Linien war die U1, die ab 1978 in Betrieb ging.

Wiens U-Bahn-Netz im Überblick:

Foto der U-Bahnlinien-Karte
U-Bahnlinien Wien © Althea
  • U1 Oberlaa <-> Leopoldau (Kennfarbe: rot)
  • U2 Seestadt <-> Karlsplatz (Kennfarbe: violett)
  • U3 Ottakring <-> Simmering (Kennfarbe: orange)
  • U4 Hütteldorf <-> Heiligenstadt (Kennfarbe: grün)
  • U6 Siebenhirten <-> Floridsdorf (Kennfarbe: braun)

U-Bahn Wien – Betriebszeiten

Die Untergrundbahnen der Wiener Linien sind täglich 20 Stunden in Fahrt. Je nach Linie wird um ca. 5 Uhr der Betrieb aufgenommen und bis Mitternacht durchgefahren. Dabei betragen die Intervalle der Züge im Durchschnitt 5 Minuten, zu den Stoßzeiten am Vor- und Nachmittag wird der Intervall erhöht und dann kommen die Züge sogar alle 2 bis 4 Minuten.

V-Zug der Wiener Linien im Nachteinsatz
Nachtbetrieb der Wiener U-Bahnen © Wiener Linien

U-Bahn-Plan für Wien: Wiener-Linien

PS für Nachtschwärmer: Seit 2010 sind die U-Bahnen auch in den Nächten (also: auch nach 00:30 Uhr) auf Samstag, auf Sonntag und auf einen Feiertag in Betrieb. Davor waren eigene Nachtbusse (die sogenannte „NightLine„) geführt worden – diese fahren nun nur noch in den Nächten unter der Woche.

Nacht-U-Bahn auf der Linie U6
Nacht-U-Bahn © Wiener Linien

Barrierefreiheit – barrierefreie Fahrten

Die Stadt Wien und die Wiener Linien nehmen betreffend der Umsetzung der Barrierefreiheit europaweit eine Vorreiterroller ein. Bereits heute ist der Zugang zu allen U-Bahn-Stationen barrierefrei möglich.

Ein visuelles Leitsystem, ein Farbleitsystem mit standardisierten Piktogrammen und großen Schriften, hilft bei der Orientierung in den U-Bahn-Stationen. Die Fahrgästbe haben dadurch eine schnellere Möglichkeit den richtigen Weg zu finden, Fahrgäste mit eingeschränktem Sehvermögen die Möglichkeit sich zurecht zu finden. Taktile Druckknöpfe in Braille-Schrift ermöglichen blinden Fahrgästen in den Aufzügen die Auswahl des gewünschten Stockwerkes und die Stockwerksansagen teilen die aktuelle Position mit.

Zugang mit Lift zu den U-Bahnlinien:

Barrierefreiheit U-Bahn - Lift
Barrierefreiheit U-Bahn © Kromus/PID

Die neuen, modernen U-Bahn-Züge haben in der ersten und letzten Türgruppe eine Rampe eingebaut. Diese Einstiegshilfe wird automatisch ausgefahren und überbrückt dadurch den Spalt zwischen den Einstiegstüren und der Bahnsteigkante. Die Fahrzeuge der Linie U6 haben sogar unter allen Türen eine Rampe montiert bekommen, womit der Spalt geschmälert wurde.