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MAK – Museum für angewandte Kunst

Museum mit Ausrichtung auf Kunstgewerbe und Design

Seit über 150 Jahren inspiriert das MAK als Kunstgewerbemuseum am Stubenring mit seiner Kreativität Erwachsene, Kinder und Jugendliche gleichermaßen. Ursprünglich als Mustersammlung eingesetzt, steht die einzigartige Sammlung des 1863 als „k. k. Österreichisches Museum für Kunst
und Industrie“ gegründeten MAK bis heute für eine außergewöhnliche Verbindung zwischen Kunst, Design, Architektur und Gegenwartskunst.

Entweder ein eher passiver Besuch einer Ausstellung, oder aber doch aktiveres Unterfangen beim handwerklich angelegten Workshop wie zum Beispiel „Silberlocke und Pfitschipfeil – Kids und Seniorinnen im MAK: Ein Pfriem für Wilhelm, ein Zauberstab für Hannah?“ Der Kreativität sind im Wiener Museum für Angewandte Kunst keine Grenzen gesetzt.

Es gibt Themenführungen als Rundgänge, Multimedia-Guides, Angebote für Schulen und Gruppen mit diversen Ermäßigungen. Barrierefreier Zugang, außer zur Schausammlung Gegenwartskunst. Restaurant und Shop sind natürlich ebenfalls vorhanden. Das umfangreiche Angebot bietet definitiv Stoff für mehrere Tage Programm.

Von der Sammlung bis zum Desing-Labor

Kunst in Funktion und Gebrauch von Objekten, umgesetzt in einer Anzahl von Themenbereich wie Kochen, Sitzen, Produzieren, Essen und Trinken – Im Zentrum steht Design, heute sowie auch in früheren Jahrhunderten, und das findet man im MAK.

Außenansicht des Museums für angewandte Kunst
MAK – CC0 Gugerell / Wikimedia

Bibliothek und Lesesaal

Wer sich selbst auf Recherchearbeit begeben möchte findet unter tausenden Büchern, Zeitschriften, Kunstblättern, Lexika und Nachschlagewerken etc. jede Menge Material. Die Bibliothek bietet auch ein Service für Kopien und Scans, gratis W-Lan ist auch vorhanden.

n 1863 emperor franz joseph approved the establishment of the museum after model of south ikensington museum
MAK – austrian museum of applied arts © vvoennyy / 123RF.com

Archiv der Wiener Werkstätte

Der Architekt Josef Hoffmann, der Grafiker und Maler Koloman Moser und der der Moderne aufgeschlossene Mäzen Fritz Waerndorfer gründeten 1903 die weltberühmte Vereinigung für Kunsthandwerk Wiener Werkstätte. Das im Eigentum des MAK stehende Archiv umfasst etwa 16.000 Entwurfszeichnungen, rund 20.000 Stoffmuster, Plakate, Modellbücher, Fotoalben und Geschäftskorrespondenzen, aber auch einen umfassenden Bestand an Möbeln und weiteren Objekten.

Gustav Klimts neunteilige Werkzeichnung zum Mosaikfries stellt einen der Höhepunkte der Sammlung dar und ist in der permanenten Schausammlung des MAK ausgestellt. Das Palais Stoclet gilt als Hauptwerk der Wiener Werkstätte.

Exponat im Museum für angewandte Kunst (MAK)
Druckwerk der Wiener Werkstätten, © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler

Schausammlung Asien im MAK

Erst in den 1970er Jahren wurde mit der dem Fokus „Asien“ begonnen, obwohl das MAK bereits um 1900 über eine beachtenswerte Sammlung verfügte und diese sich durch die Übernahme des ehemaligen k.k. Österreichischen Handelsmuseums reich ergänzte. Den Schwerpunkt der Sammlung bilden Chinesisches Porzellan, japanische Lackarbeiten, japanische Farbholzschnitte (Ukiyo-e) und japanische Färbeschablonen (Katagami).

virtueller Rundgang durch das Gebäude:

Führungen, Workshops, Öffnungszeiten

Vielfältiges Programm an Führungen, Workshops etc.! Details und Informationen zu Angebot, Preise und Zeiten gibt es direkt beim MAK.

Anreise und Lage des Museums

Adresse: Stubenring 5, 1010 Wien
Öffentliche Erreichbarkeit: U-Bahn-Linie U3 Station Stubentor, Straßenbahnlinie 2 Station Stubentor (Parkring)
Karte:

Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und aktuellen Ausstellungen bzw. Veranstaltungen